Auf h-net.org habe ich eine interessante Liste gefunden die mich zufällig interessiert, die windows-feindliche „history of macintosh society“. Themenspezifisch hat nur eine französische Liste, die sich mit der Geschichte der französischen Geografie beschäftigt gefunden. Eigentlich schade, wenn man andere Listen sieht, die sich mit der Geschichte des Wassers oder mit jener von Utopismen beschäftigen. Nicht, dass ich irgendetwas gegen Utopismen hätte, man sieht halt womit sich die Menschen in ihrer Freizeit lieber beschäftigen.
Auf h-soz-kult war die Suche etwas ernüchternd, da ich mit meinem Suchbegriff „Ortelius“ nur im Zusammenhang mit Beiträgen fand, die das Thema irgendwie tangierten und eben diesen Kartografen als Meilenstein im 16. Jahrhundert nannten. Interessanter war ein Beitrag zum politischen Kartieren, welcher Ortelius Werk in Zusammenhang mit den problematischen politischen Verhältnisse der Niederlande in dieser Zeit stellte.
Wolfgang Pittschieler - 17. Jan, 18:02
Um einen groben Überblick über ein Thema zu bekommen verwende ich fast immer google, so auch dieses Mal. Was mich erwartet weis ich schon, Wikipedia. Dort schaue ich mir insbesondere die Bibliographie an. Normalerweise würde mein nächster Schritt jetzt zur Webseite des Universitätsbibliothekkataloges führen und ich würde dort versuchen, mich in dem aktuellsten Werk dazu einzulesen. Wenn ich aber weiter auf google suche finde ich meist kommerzielle Angebote, Webseiten, die einfach nur eine Bildbeschreibung von „Ortelius“ haben, oder irgendwelche merkwürdige Verzeichnisse, in denen nichts weiter über mein Thema steht.
Mit der Suchmaschine yippy finde ich mehr interessante Treffer, als erste Webseite wird abraham-ortelius.de angezeigt. Auch die weiteren Treffer gehen nicht ins leere, es gibt viele kleinere Artikel, oft mit allgemeinen, einführenden Charakter. Im Vergleich zu google gab es wenige, bis fast gar keine kommerziellen Ergebnisse, was ich sehr erfreulich fand.
Sehr praktisch dagegen ist auch google-books, vergleichbar mit einem Katalog, nur eben mit viel mehr Treffern und mehr uninteressanten Ergebnissen.
Überrascht war ich von google-scolar, dort fand ich ziemlich präzise Artikel mit Fragestellungen wie „The religious views of Abraham Ortelius“ als seitenwese frei zugängliches Werk. Der kommerzielle Aspekt hatte auf dieser Suchmaschine mehr subtilen wissenschaftlichen Charakter, Buchangebote mit Abstracts, daneben Links von Buchhändlern.
Meine bereits durchgeführte Suche im Katalog der elektronischen Zeitschriftenbibliothek ergab wiederum keine Treffer, auch die Suche nach Fächern (Geographie; Geschichte) verlief im Sande. Wobei ich, wie bereits in einer vorhergehenden Onlineübung berichten, mir bekannte Zeitschriften hier sehr wohl finde. Mir scheint, dass der Betreiber dieser Seite seinen Suchmechanismus wohl etwas verfeinern sollte.
Einige Ergebnisse gab es bei subito.de, nachdem ich mich dort registriert hatte erhielt ich auch gleich 19 Treffer, worunter aber viele Zeitschriften waren die sich mit aktuellen kartografischen Themen beschäftigen. Auch in anderen Zeitschriftensuchen, war es oft mühsam und wenig ertragreich für meine spezielle Arbeit. Ich werde wohl kein großer Freund der Zeitschriftensuche mehr werden.
Bekannte Werke, die ich zufälliger schon ausgeliehen habe fand ich dagegen auf den online-Bibliographie-Seiten.
Wolfgang Pittschieler - 17. Jan, 17:30
Nundenn, auf my two cents zu Wikipedia hat die Welt gewartet. Als Student fällt es oft schwer zu begreifen, warum man nicht das ein oder andere für eine Seminararbeit aus wiki zitieren darf. Man hat viel zu tun und geht den Weg des geringsten Widerstandes und googelt „xy+wiki“, man markiert mit der Maus, strg und C, dann strg und V. Klaus Graf hält es in einigen wenigen Fällen legitim, bei 1-5% der Beiträge, wie er schreibt. Jimmy Wales muss für sich natürlich ein gutes Wort einlegen und Becher, Becher und Lorenz sind auch recht sparsam mit ihrer Kritik.
Bei genauerem Nachdenken aber kommt mir doch einiges in den Sinn warum man wiki, zumindest in der Art und Weise und in der Form, wie sie jetzt besteht, in wissenschaftlicher Literatur nicht verwenden sollte. Ich möchte mich von den oft durchgekauten Argumenten für und wider, welche mir auch manchmal als zu kurz gedacht erscheinen etwas Abstand nehmen und kurz etwas zu den strukturelleren Problemen schreiben.
Die Autorenschaft gibt sich faktisch anonym. Ein Benutzerkonto scheint mir nicht ausreichend. Zudem sind doch sehr viele Texte und auch Bilder kopiert und übernommen. Wenn sich wiki nach und nach als Zitierstandard durchsetzen sollte, würde es dann nicht die (finanzielle) Grundlage und die Motivation des Schaffens für neue wissenschaftliche Werke ins Wanken bringen? Dann würde sich auch noch die Frage stellen, ob eine Organisation, welche nicht staatlich oder überstaatlich ist, wirklich der Zitierstandard des „Weltwissens“ sein sollte. Diese Entwicklung in einem Gedankengang durchzuspielen ist allerdings viel zu komplex für mich, daher bleibt mir nichts anderes übrig als einfach nur skeptisch zu bleiben.
Das Thema Edit-Wars finde ich interessant. Nichts ist intersubjektiver als das, im Gegensatz zum wissenschaftlichen Bereich, kontrollieren sich hier aber keine Experten gegenseitig, was doch einige Gefahren mit sich bringt. Wenn man sich vereinzelte Entwicklungen im Web so ansieht, beispielsweise online-Abstimmungen zu irgendeinem Thema, welche zu irgendwelchen politischen Webseiten verlinkt werden, deren Publikum sich dann dort auslassen kann, besteht doch irgendwo die Gefahr, dass am Ende als wahr gilt, was die meisten glauben oder posten.
Außerdem, will man bei einem Thema etwas in die Tiefe gehen, merkt man recht schnell den Lexikoncharakter, es ist einfach nicht ergiebig.
Würde wiki sich weiter hin zu einer nationalen oder übernationalen Organisation entwickeln, welche entsprechend kontrolliert würde, angeführte Autoren, welche auch ihre Biographie veröffentlichen finanziell fördern würde, könnte ich mir das eher vorstellen, als eine Art globaler Wissenschaftsverband.
So wie wiki jetzt ist, ist es ein super Nachschlagewerk für den Alltag.
Wolfgang Pittschieler - 6. Dez, 18:51
Die Datenbank „Historical Abstracts“ fand ich sehr hilfreich, alleine schon mit der simplen Eingabe meines Themas (Abraham Ortelius) habe ich 25 brauchbare Werke gefunden, zumeist Artikel und eine Monographie. Viel davon war für mich unbrauchbar, sprachbedingt, da doch einige holländische, rumänische und tschechische Artikel dabei waren. Allerdings sind die meisten Texte in englischer Sprache verfasst. Obwohl ich damit bedient wäre, habe ich der Übung wegen noch einige Versuche mit Stichworten gemacht, dabei habe ich etwas den Überblick verloren, da relativ viel dabei war. Filterversuche mit der Einschränkung „OR“ oder der Anwendung von Klammern ((z. B. (Abraham Ortelius) Cartography) habe ich etwas falsch angewendet, werde ich bei nächster Gelegenheit ausprobieren. Am interessantesten fand ich zwei Artikel der Zeitschrift „Imago Mundi“.
-Lucia Nuti, The World Map as an Emblem: Abraham Ortelius and the Stoic Contemplation. In: Imago Mundi; Oct2003, Vol. 55 Issue 1, p38-55
-Marcel van den Broecke, The Significance of Language: The Texts on the Verso of the Maps in Abraham Ortelius, Theatrum orbis terrarum. In: Imago Mundi; Jul 2008, Vol. 60 Issue 2, p202-210
Im Zeitschriftenkatalog des OBV habe ich sehr viele Zeitschriften, die sich mit Kartografie und historischer Kartografie beschäftigen, gefunden. Leider ließ sich dabei nichts Nennenswertes im Zusammenhang mit Ortelius finden (AND und +, Eingabe in mehrere Felder, also „Schlagwörter“, „alle Datenfelder“). Ich kenne die Zeitschrift „Cartographica Helvetica“, die einiges von und über Ortelius geschrieben hat, doch bei der Suche im Katalog konnte ich nur separate Treffer für das eine oder das andere finden, seltsamerweise.
In der elektronische Zeitschriftenbibliothek der Universitätsbibliothek Wien gab es je 0 Treffer für „Ortelius“ und „Kartografie“. Einige Treffer für „cartrography“, aber wieder 0 für „cartography AND ortelius“. In der Suche nach Fächern fand kein Gebiet mit „Kartografie“, lediglich mit „Geographie“. Da ich aber allein mit dem Namen „ortelius“ nichts gefunden habe, habe ich die Suche in Zeitschriften allgemein für wenig fruchtbar für meine Recherche beurteilt. Dafür habe ich dort den Link zu allen Heften der Zeitschrift „Cartographica Helvetica“ (in Volltext
http://retro.seals.ch/digbib/vollist?UID=chl-001) gefunden, diese werden ein Jahr nach der Druckerscheinung auch online einsehbar, somit habe ich doch recht viel gefunden.
Wolfgang Pittschieler - 6. Dez, 17:45
Im Datenbankservice der UB Wien habe ich unter meinen Stichworten "Kartografie" oder "Kartografen" nichts gefunden. Irgendein Stichwort, welches sich allgemeiner mit meinem Thema beschäftigen würde und welches folglich eher Treffer bei der Suche zulassen würde, fällt mir keines ein.
Anders dagegen der Datenbankservice an der ÖNB, worunter ich u. a. Ansichtskarten- und Kartensammlungen gefunden habe. Zwar nicht speziell zu meinem Thema aber immerhin.
Insgesamt bin ich ziemlich enttäuscht von den ganzen Datenbanken, da diese zu meinem Thema, bei einer groben Durchsicht keine Treffer anboten.
Wolfgang Pittschieler - 21. Nov, 15:30
Bei der Eingabe meines Themas, dem Kartografen Abraham Ortelius erschienen bei der Suche über 100 Werke, allerdings sehr viele in lateinischer Sprache und auf Kartografie allgemein bezogen. Durch das filtern der Ergebnisse, nur Werke auf deutsch anzuzeigen, nur Werke die an Bibliotheken in Wien zu erhalten sind und sich als Thema explizit mit dem Schaffen der Person Ortelius beschäftigen, blieb nur noch ein einziges Werk über, welches 1914 erschienen ist.
Dies kann brauchbar sein oder auch nicht, ich müsste es erst in Händen haben um das genauer zu beurteilen.
Die Überlegung mit Schlagwörtern, die das Thema weiter umkreisen, weiter zu suchen schien mir wenig sinnvoll. Ich habe es trotzdem probiert mit „Kartographie“, „theatrum orbis terrarum“ (seinem berühmtesten Werk) und fand auch sehr viel. Nur würde ich es vorziehen viele Informationen aus wenigen Werken zu ziehen, anstatt in vielen nach Nadeln im Heuhaufen zu suchen.
Die Suche hat mich auf jeden Fall ermuntert mir etwas mehr Gedanken über die genauere Recherche zu machen.
Wolfgang Pittschieler - 7. Nov, 23:35
In der Enzyklopädie der Neuzeit habe ich zwar keinen Eintrag über Abraham Ortelius gefunden, jedoch einen über Kartographie und dieser ist sehr ausführlich. Beginnend mit einer Definition und Wortgeschichte, aus der man doch recht interessante Details herauslesen kann, etwa dass das Wort „Karte“ eine Schöpfung der Neuzeit ist.
Das nächste sehr ausführliche Kapitel beschäftigt sich mit dem Stand um 1450 samt Vorgeschichte, geht auf wichtige Meilensteine wie etwa Ptolemäus' „Geographia“ oder Mercators Triangulation ein, zu denen in der Enzyklopädie auch Abbildungen zu finden waren. Auch auf den Wert von Karten, welche zunächst oft Kunstwerke, selten von praktischen Nutzen waren, sich schließlich durch die Entwicklung des Buchdruckes verbreitet... usw.
Alles in allem, findet man schon alleine in diesem Eintrag eine recht anschauliche Materialsammlung des Gebietes. Das ganze spezifiziert sich auch noch in den weiteren Kapiteln des Eintrages, etwa über die Klientel der Kartografen, die Entwicklung thematischer Karten und geht auch noch auf die außereuropäische Kartographie ein.
Als einzige Quelle wird ein 30 Bände starkes Werk von Alexander von Humboldt genannt und die Hinweise auf Sekundärliteratur ist mit 23 Werken auch nicht ohne. Ich habe zwar nichts über mein eigentliches Thema, Abraham Ortelius gefunden, aber der Eintrag in der Enzyklopädie der Neuzeit stellt alleine schon einiges in den Kontext, praktisch natürlich auch der Hinweis auf Sekundärliteratur.
Weiter auf der Suche nach einem Eintrag auf Ortelius bin ich auf ein Verzeichnis (Maurer, Zögner, Klemp: Verzeichnis der Kartensammlungen in Deutschland. Harrasswitz Verlang. Wiesbaden, 1998, 2. Auflage) gestoßen. Dieses Verzeichnis hat sich zur Aufgabe gemacht alle Institutionen und deren Kartenbestände in Deutschland aufzulisten, was ihnen aufgrund des Umfanges und mangels Personals aber nicht gelungen ist, wie es im Vorwort heißt.
Alphabetisch sind die Städte Deutschlands, in denen es derlei Institutionen gibt aufgelistet und in dieser Auflistung findet man nochmal die Instituionen in alphabetischer Reihenfolge, mit Informationen wie Gründung/Geschichte der Stiftung/des Archivs..., den Umfang des Bestandes, Veröffentlichung über Sammlungen, sowie einzelne aufgelistete Unikate.
Unter diesen Unikaten habe ich 41 Stück von Abraham Ortelius gefunden. Vom Archiv der Freiherren Stromer von Reichenbach auf Schloss Grünberg in Altdorf nahe Nürnberg, bis zur Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel (in Niedersachsen). Karten, Atlanden und Globen über die man etwas schreiben könnte.
Einen Eintrag in einem Lexikon oder einer Biographiesammlung habe ich über Ortelius nicht gefunden. Allerdings ist es nicht sonderlich schwer ein Werk über ihn im Bibliothekskatalog zu finden. Die oben gelisteten Einträge fand ich gut, ersteren wegen eines präzisen Überblickes der Kartographie und zweiteren zur Möglichkeit der Vertiefung.
Wolfgang Pittschieler - 3. Nov, 22:04
Naja, ich muss zugeben, dass die Recherche für mein Thema nichts mit der Suche nach der Nadel im Heuhaufen zu tun haben wird, zumindest in einem Stadium in dem die Fragestellung noch nicht auspräzisiert worden ist.
Dementsprechend viele Treffer liefert mir InfoNet AUSTRIA, allein schon 18 Institutionen könnte ich konsultieren, wenn ich nur auf den Suchbegriff „Kartographie“ klicke. Darunter befinden sich alle möglichen Bibliotheken und Archive im Land. Interessant dürften besonders die Nationalbibliothek bzw. deren Karten- und Globensammlung für mich sein, da ich glaube darunter auch ein spezifisches Stück für meine Arbeit finden zu können. Für die Literaturrecherche jedoch werde ich bei der UB Wien, sowie der Institutsbibliothek bleiben.
Bei Clio online bietet man mir folgende Institutionen an:
- Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz / Kartenabteilung
- Historisches Institut [Universität Rostock]
- Seminar für Historische Geographie [Universität Bonn]
Nun, auf derlei Einrichtungen wäre ich nicht gekommen im Zuge einer Seminararbeit, denke ich. Allerdings kann ich derzeit noch nicht genau sagen, in welchen Institutionen ich fündig werde, da ich diese Informationsflut erst einmal bewältigen muss.
Wolfgang Pittschieler - 25. Okt, 13:25
Im Zuge einer Seminararbeit, an der ich dieses Semester arbeite möchte ich mich mit einem Thema, welches mit Abraham Ortelius zusammenhängt beschäftigen. Eine exakt ausgearbeitete Fragestellung fehlt noch und die Literaturrecherche steht mir noch bevor, daher finde ich, dass ich diesen Prozess optimal in diese VU einbinden kann. Übertrieben offen gesagt, kann ich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Auf der anderen Seite macht man sich sonst auch nie die Mühe seine Arbeitsschritte zu dokumentieren.
Abraham Ortelius hat auch irgendwie mit Medien zu tun, da er der wohl wichtigste Kartograf des 16. Jh. war. Wie speziell meine Fragestellung werden wird, ob es ein allgemeiner Überblick oder ob ich mich mit einer einzelnen Karte beschäftigen werde, weiß ich noch nicht. Vermutlich wird es ein Mix aus beidem, allgemeiner Überblick und genauere Betrachtung einiger Werke, da meine Seminararbeit einen nicht zu kleinen Umfang fassen wird.
Karten, Globen oder dergleichen sind nicht nur Konsumgüter in Antiquitätenläden, sondern verraten eine Menge über den Stand der Wissenschaft, das Weltbild, eine Ahnung über ein unüberschaubares Ganzes, welches sich nach und nach puzzleartig präzisiert. In der Retrospektive haben solche nüchternen Dokumente doch einiges Interessantes an sich, etwa die aufgezeichneten Vorstellungen über noch nicht entdeckte Landmassen, Grenzen und Gefahren um die sich auch so manche Hirngespinste gesonnen haben.
Wolfgang Pittschieler - 25. Okt, 13:00
Vorweg sei gesagt, dass ich bisher keine Webblogs mit wissenschaftlichen Inhalten gelesen habe. Die kleinen Beiträge in Webblogs erschienen mir für umfangreichere Arbeiten auch nicht sinnvoll, da diese höchstens häppchenweise präsentiert werden könnten. Allerdings ist dieses Format optimal für die Bekanntgabe von Informationen, Rezensionen oder Reflexionen über dies und jenes, wie ich aus der angebotenen Web-Lektüre erfahren habe.
Das erste ,was mir an der Lektüre dieser ausgewählten Webblogs, welche sich mit Geschichtswissenschaft beschäftigen, aufgefallen ist, war allerdings eine kostenlose, öffentliche Plattform um sich als Historiker zu profilieren und seinen Bekanntheitsgrad zu steigern. Beispielhaft hierfür ist wohl Herr Graf, welcher sich auch durchaus polemischer Formulierungen bedient. Produktivität durch Eitelkeit, wenn ich das so polemisch erwidern darf. Historiker können mittels Blogs ihre Kollegen, deren Gedanken und Artikel ständig verfolgen, sich inspirieren lassen oder auch mittels Kommentarfunktion kritisieren.
Dennoch, so glaube ich, werden Webblogs in der Wissenschaft wohl nur Profilierungsplattform und ein Netzwerk unter Berufskollegen bleiben wird, wohl auch weil Blogs kostenlos sind, was zwar ein Vorteil für den Leser ist, aber finanzielle Einkünfte damit nicht erzielt werden können. Somit wird der primäre Output von Historikern wohl noch einige Zeit in Buchform zu finden sein.
Wolfgang Pittschieler - 16. Okt, 23:23
Außer diesem Blog verwende ich nur Facebook und auch das nur sehr passiv.
Zur Recherche für Übungen meiner bisherigen Lehrveranstaltungen habe ich bisher den Datenbankservice der (Haupt)Bibliothek (z.B. jene der Monumenta Germaniae Historica) verwendet, sowie google-books. Zur groben Übersicht über ein Thema kommen auch gerne Wikipedia und Google zum Einsatz.
Wolfgang Pittschieler - 13. Okt, 13:45