RE: Onlineeinheit 2, Referenzwerke
In der Enzyklopädie der Neuzeit habe ich zwar keinen Eintrag über Abraham Ortelius gefunden, jedoch einen über Kartographie und dieser ist sehr ausführlich. Beginnend mit einer Definition und Wortgeschichte, aus der man doch recht interessante Details herauslesen kann, etwa dass das Wort „Karte“ eine Schöpfung der Neuzeit ist.
Das nächste sehr ausführliche Kapitel beschäftigt sich mit dem Stand um 1450 samt Vorgeschichte, geht auf wichtige Meilensteine wie etwa Ptolemäus' „Geographia“ oder Mercators Triangulation ein, zu denen in der Enzyklopädie auch Abbildungen zu finden waren. Auch auf den Wert von Karten, welche zunächst oft Kunstwerke, selten von praktischen Nutzen waren, sich schließlich durch die Entwicklung des Buchdruckes verbreitet... usw.
Alles in allem, findet man schon alleine in diesem Eintrag eine recht anschauliche Materialsammlung des Gebietes. Das ganze spezifiziert sich auch noch in den weiteren Kapiteln des Eintrages, etwa über die Klientel der Kartografen, die Entwicklung thematischer Karten und geht auch noch auf die außereuropäische Kartographie ein.
Als einzige Quelle wird ein 30 Bände starkes Werk von Alexander von Humboldt genannt und die Hinweise auf Sekundärliteratur ist mit 23 Werken auch nicht ohne. Ich habe zwar nichts über mein eigentliches Thema, Abraham Ortelius gefunden, aber der Eintrag in der Enzyklopädie der Neuzeit stellt alleine schon einiges in den Kontext, praktisch natürlich auch der Hinweis auf Sekundärliteratur.
Weiter auf der Suche nach einem Eintrag auf Ortelius bin ich auf ein Verzeichnis (Maurer, Zögner, Klemp: Verzeichnis der Kartensammlungen in Deutschland. Harrasswitz Verlang. Wiesbaden, 1998, 2. Auflage) gestoßen. Dieses Verzeichnis hat sich zur Aufgabe gemacht alle Institutionen und deren Kartenbestände in Deutschland aufzulisten, was ihnen aufgrund des Umfanges und mangels Personals aber nicht gelungen ist, wie es im Vorwort heißt.
Alphabetisch sind die Städte Deutschlands, in denen es derlei Institutionen gibt aufgelistet und in dieser Auflistung findet man nochmal die Instituionen in alphabetischer Reihenfolge, mit Informationen wie Gründung/Geschichte der Stiftung/des Archivs..., den Umfang des Bestandes, Veröffentlichung über Sammlungen, sowie einzelne aufgelistete Unikate.
Unter diesen Unikaten habe ich 41 Stück von Abraham Ortelius gefunden. Vom Archiv der Freiherren Stromer von Reichenbach auf Schloss Grünberg in Altdorf nahe Nürnberg, bis zur Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel (in Niedersachsen). Karten, Atlanden und Globen über die man etwas schreiben könnte.
Einen Eintrag in einem Lexikon oder einer Biographiesammlung habe ich über Ortelius nicht gefunden. Allerdings ist es nicht sonderlich schwer ein Werk über ihn im Bibliothekskatalog zu finden. Die oben gelisteten Einträge fand ich gut, ersteren wegen eines präzisen Überblickes der Kartographie und zweiteren zur Möglichkeit der Vertiefung.
Das nächste sehr ausführliche Kapitel beschäftigt sich mit dem Stand um 1450 samt Vorgeschichte, geht auf wichtige Meilensteine wie etwa Ptolemäus' „Geographia“ oder Mercators Triangulation ein, zu denen in der Enzyklopädie auch Abbildungen zu finden waren. Auch auf den Wert von Karten, welche zunächst oft Kunstwerke, selten von praktischen Nutzen waren, sich schließlich durch die Entwicklung des Buchdruckes verbreitet... usw.
Alles in allem, findet man schon alleine in diesem Eintrag eine recht anschauliche Materialsammlung des Gebietes. Das ganze spezifiziert sich auch noch in den weiteren Kapiteln des Eintrages, etwa über die Klientel der Kartografen, die Entwicklung thematischer Karten und geht auch noch auf die außereuropäische Kartographie ein.
Als einzige Quelle wird ein 30 Bände starkes Werk von Alexander von Humboldt genannt und die Hinweise auf Sekundärliteratur ist mit 23 Werken auch nicht ohne. Ich habe zwar nichts über mein eigentliches Thema, Abraham Ortelius gefunden, aber der Eintrag in der Enzyklopädie der Neuzeit stellt alleine schon einiges in den Kontext, praktisch natürlich auch der Hinweis auf Sekundärliteratur.
Weiter auf der Suche nach einem Eintrag auf Ortelius bin ich auf ein Verzeichnis (Maurer, Zögner, Klemp: Verzeichnis der Kartensammlungen in Deutschland. Harrasswitz Verlang. Wiesbaden, 1998, 2. Auflage) gestoßen. Dieses Verzeichnis hat sich zur Aufgabe gemacht alle Institutionen und deren Kartenbestände in Deutschland aufzulisten, was ihnen aufgrund des Umfanges und mangels Personals aber nicht gelungen ist, wie es im Vorwort heißt.
Alphabetisch sind die Städte Deutschlands, in denen es derlei Institutionen gibt aufgelistet und in dieser Auflistung findet man nochmal die Instituionen in alphabetischer Reihenfolge, mit Informationen wie Gründung/Geschichte der Stiftung/des Archivs..., den Umfang des Bestandes, Veröffentlichung über Sammlungen, sowie einzelne aufgelistete Unikate.
Unter diesen Unikaten habe ich 41 Stück von Abraham Ortelius gefunden. Vom Archiv der Freiherren Stromer von Reichenbach auf Schloss Grünberg in Altdorf nahe Nürnberg, bis zur Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel (in Niedersachsen). Karten, Atlanden und Globen über die man etwas schreiben könnte.
Einen Eintrag in einem Lexikon oder einer Biographiesammlung habe ich über Ortelius nicht gefunden. Allerdings ist es nicht sonderlich schwer ein Werk über ihn im Bibliothekskatalog zu finden. Die oben gelisteten Einträge fand ich gut, ersteren wegen eines präzisen Überblickes der Kartographie und zweiteren zur Möglichkeit der Vertiefung.
Wolfgang Pittschieler - 3. Nov, 22:04
